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1826
Die ersten Pferdewettrennen Österreichs finden auf der Simmeringer
Heide statt. Es wird die "Wettrenn-Ausschuß-Aktiengesellschaft"
gegründet.
1839
Erstmals werden Pferderennen auf dem Gebiet des heutigen Rennplatzes
gelaufen. Es wird die "Rennbahn-Freudenau" feierlich eröffnet.
1858 In Gegenwart von
Kaiser Franz Joseph findet die Einweihung der Tribünen statt. Die
Errichtung erfolgt aufgrund von Entwürfen des Ringstraßen-Architekten
Carl Hasenauer und werden von seinem Bruder dem Hofzimmermeister
Christoph Hasenauer erbaut.
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1868
Erstmals wird das "Österreichische Derby" gelaufen, Sieger ist "Wissehrad"
des Chevalier de Rama.
1870
Fertigstellung und Einweihung der neuen "Hof-Tribüne", bestehend
aus der "Kaiser-Loge" und den beiden Seitenlogen.
1883 Einem Brand fiel
ein Teil der Tribünen zum Opfer, sie wurden im selben Jahr in massiverer
Ausführung rekonstruiert.
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1887
Bau einer Wasserleitung die noch heute mit dem sogenannten "Wasser-Turm"
für die Bewässerung der Rennbahn sorgt.

1900 Um die Jahrhundertwende
werden die meisten Stallgebäude errichtet. Der Rennsport
erlebt einen Aufschwung und es gehört zur Freizeitgestaltung der
Wiener Bevölkerung den Rennplatz zu besuchen (zum Derby 1913 waren
40.000 Besucher in der Freudenau!
1914
Der Ausbruch des 1. Weltkrieges und der Zusammenbruch der Monarchie
setzen dem österreichischen Rennsport schwer zu. Es gehen wertvolle
Gestüte und Trainingsanlagen in den Kronländern verloren.
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1932
Gründung des Wiener Rennvereins der schon am Beginn seiner Tätigkeit
mit großen finanziellen Problemen zu kämpfen hat.

1938 Eingliederung in das deutsche Rennwesen.
Die wirtschaftliche Situation des österreichischen Rennsportes bessert
sich nur für kurze Zeit. Nach dem Krieg wiesen die Rennbahn und
Stallungen große Beschädigungen auf (230 Bombentrichter auf der
Rennbahn!). Gestüte und Rennstallungen wurden geplündert und leergeräumt.
1945 Mit Hilfe der
englischen Alliierten gelang der Wiederaufbau.
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1948
Der Freudenau ist kein ungestörter Entwicklungsgang beschieden,
die wirtschaftliche Situation entspannt sich kaum.
1975 Bau der Ostautobahn
A4 - es werden wesentliche Teile der "Rennbahn-Freudenau" abgetrennt.
1983
Aufwendige Renovierung der Tribünenanlage - 1986 wurden diese abgeschlossen
1991 Gründung
der IRM-Interrace Rennbahn Management Ges.m.b.H. zur Rettung und
Wiederbelebung des österreichischen Galopprennsportes.
1996
Abschluss des Baurechtsvertrages zwischen der Republik Österreich
und der IRM auf die nächsten 100 Jahre. Die Freudenau wird privatisiert.

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